In Bulgarien kann man (legal!) Kinder kaufen

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In Bulgarien können wegen einer Gesetzeslücke Kinder gekauft werden. Kunden sind vor allem Italiener und Griechen, berichtete am Montag die bulgarische Tageszeitung Standart. Eine Grauzone ermöglicht es Männern, sich problemlos als Väter unehelicher Kinder auszugeben.

In Bulgarien können wegen einer Gesetzeslücke Kinder gekauft werden. Kunden sind vor allem Italiener und Griechen, berichtete am Montag die bulgarische Tageszeitung Standart. Eine Grauzone ermöglicht es Männern, sich problemlos als Väter unehelicher Kinder auszugeben.

Dem Bericht zufolge wird der Deal noch vor der Geburt abgesprochen. Der "Kunde" gibt sich dann als Vater aus, wobei dazu eine Unterschrift des Mannes und die Zustimmung der Mutter ausreichen. Ein DNA-Test ist dazu gesetzlich nicht notwendig. Die Frau und die Vermittler kassieren dabei 20.000 Lewa (10.256 Euro). Die Ehefrau des vermeintlichen Vaters muss das Kind dann nur noch adoptieren.

Die Ausnutzung der gesetzlichen Grauzone geht wesentlich einfacher, als ein Kind aus einem Waisenhaus zu adoptieren, schrieb das Blatt. Denn beim offiziellen Verfahren ist die Auswahl an Kindern gering, die meisten haben Behinderungen und bis zum Abschluss des Prozederes vergehen oft Jahre.

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