Von Donnerstag bis Sonntag feiert der Tiergarten Schönbrunn die Artenschutztage (mit Bienen streicheln und Co). Einer der Gründe, warum es diese Tage überhaupt gibt, sind die wunderschönen Mhorrgazellen. Der Tiergarten ist besonders stolz über diese neuen Bewohner, denn ohne Zoos würden wir die Beautys heute nur noch von Bildern kennen.
(mit Bienen streicheln und Co). Einer der Gründe, warum es diese Tage überhaupt gibt, sind die wunderschönen Mhorrgazellen. Der Tiergarten ist besonders stolz über diese neuen Bewohner, denn ohne Zoos würden wir die Beautys heute nur noch von Bildern kennen.
Rotbraunes Fell, grazile Beine und nach hinten geschwungene Hörner: Ihre Schönheit wurde den Gazellen zum Verhängnis. Sie lebten in Wüsten, Dornbuschsteppen und Baumsavannen in Nordwestafrika. Im Jahr 1968 wurde das letzte freilebende Exemplar abgeknallt.
Ein paar Tiere konnten vor dem Totalkollaps der Gattung gerettet und in eine Zuchtstation in Spanien gebracht werden. Dort vermehrten sie sich fleißig, bald wurden erste Exemplare an andere Zoos abgegeben. In den 80ern wurden erste Tiere wiederangesiedelt und zumersten Mal seit rund 20 Jahren sprangen wieder Mhorrgazellen über die Savannen Nordwestakrikas.
Jetzt Wiener: Ein Männchen aus Barcelona, zwei Weibchen aus Madrid, Budapest
Dass es diese Gazelle überhaupt noch gibt, ist der engagierten Artenschutzarbeit der Zoos zu verdanken. Tiergartendirektorin Dagmar Schratter: "Bei uns im Tiergarten leben nun ein Männchen aus dem Zoo Barcelona und zwei Weibchen aus Madrid und Budapest. Natürlich hoffen auch wir auf Nachwuchs, um im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) einen Beitrag zum Erhalt dieser Tierart leisten zu können."