Szene

In die Berg bin i gern

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:02

Grassers Fiona hält sich ja laut Eigendefinition für "ein Landmädel", was so einiges erklärt. Wenn das Landmädel manchmal auf Besuch in der großen Stadt ist, muss es immer zuerst etwas trinken. Wahrscheinlich für die Nerven oder zur Orientierung.

Grassers Fiona hält sich ja laut Eigendefinition für "ein Landmädel", was so einiges erklärt. Wenn das Landmädel manchmal auf Besuch in der großen Stadt ist, muss es immer zuerst etwas trinken. Wahrscheinlich für die Nerven oder zur Orientierung.

Zum Glück ist das Landmädel nicht alleine auf der Welt. Es hat einen lieben Mann, auf dessen Schoß es sich jederzeit und überall setzen kann. Um die Menschen rundherum schert sich das Landmädel nicht, die sind ihm egal. Sollen die nur reden – aber bitte leise, weil laute Kritik kränkt das Landmädel. Da ist es sehr sensibel. Bei einer Benefiz-Gala sagte eine Frau aus der Stadt das sehr böse Wort mit "p".

Nichts hielt Fiona mehr auf des Gatten Schoß, der den Klammergriff erst gar nicht lockern wollte und beruhigend auf sie einsprach. Keine Chance. Das Landmädel kam frei, ging vor der Tischnachbarin in die Knie und verlangte eine Erklärung. Auch eine Fernseh- Kamera war zufällig dabei. Weltklasse peinlich!

Jetzt gleich zu behaupten, die Grassers seien die neuen Lugners, wäre aber gemein. Dafür ist das Landmädel viel zu kamerascheu, und auch der Mann vom Landmädel mag das Rampenlicht nicht. Hat er noch nie mögen.

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