Oberösterreich

In diesem Bundesland ist jeder fünfte Lehrer ungeimpft

In Wien wird gejubelt wegen der Lehrer-Impfquote. In Oberösterreich gibt's hingegen wenig bis gar nix zu jubeln.
Armin Bach
13.12.2021, 16:33

Der Wiener Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr (Neos) veröffentlichte am Montag die Lehrer-Impfquoten in der Bundeshauptstadt. Dort sind inzwischen 88,2 Prozent der Pädgagogen gegen Corona geimpft.

In den AHS liegt die Quote bereits bei 90,2 Prozent, auch 81,6 Prozent der Lehrkräfte in den Volksschulen sind geimpft. Bei den Mittelschulen liegt die Quote bei 84,9 Prozent, bei GMS/BHS bei 86,6 Prozent.

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Für Wiederkehr ein Grund zur Freude, weil es zeigt, dass "das Lehrpersonal in Wien die Impfung als Lösung zur effektiven Pandemiebekämpfung und somit auch als wichtigsten Faktor für offene Schulen sieht".

In Oberösterreich gibt's hingegen nix zu freuen. Denn: Während Wien im Bundesländer-Vergleich auf dem zweiten Platz liegt (nur im Burgenland ist die Lehrer-Impfquote mit 90,6 Prozent noch höher), ist unser Bundesland auf dem vorletzten Platz. Bei uns sind nur 82 Prozent der Lehrer geimpft – und somit jeder fünfte nicht. Nur in Salzburg ist die Quote noch niedriger: mit 81,8 Prozent.

Dabei betont Bildungsminister Martin Polatschek: "Eine hohe Impfquote trägt dazu bei, dass wir die Schulen auch in der Pandemie offenlassen können." Und was Wien betrifft, sagt er: "Die Lehrer zeigen ein hohes Verantwortungsbewusstsein und erhöhen so die Sicherheit an den Schulen wesentlich."

Knapp 250.000 bei Impf-Lotterie angemeldet

Generell ist übrigens die Impfquote in Oberösterreich sehr niedrig – im Vergleich zu den anderen Bundesländern mit 64,2 Prozent sogar die niedrigste in ganz Österreich. Allerdings soll eine Impf-Lotterie, bei der man einen Elektro-BMW gewinnen kann, dafür sorgen, dass sich mehr Leute impfen. Knapp 250.000 Oberösterreicher haben sich dafür bereits angemeldet.

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