Am Donnerstag wurde mit der Steiermark zum ersten Mal seit Langem ein Bundesland von der Ampel-Kommission wieder auf die niedrigste Gefahrenstufe geschalten. Seither ist die Steiermark auch in Sachen Corona zum "grünen Herz" Österreichs geworden.
Mit einer 7-Tages-Inzidenz von 3,2 Fällen pro 100.000 Einwohner steht sie so gut da, wie kein anderes Bundesland. Noch etwas Sorgen bereitet allerdings das gleichzeitig kleinste wie einwohnerstärkste Bundesland: Wien.
„Wien zieht Durchschnitt nach oben“
In der Hauptstadt liegt die Inzidenz mit 19,6 doppelt so hoch wie im österreichweiten Schnitt von 9,5. Tatsächlich ist Wien derzeit das einzige Bundesland das den Schnitt nach oben treibt, alle anderen liegen darunter.
Doch selbst innerhalb Wiens fallen die Corona-Zahlen stetig – es gibt aber signifikante Unterschiede zwischen den Grätzeln. Wie "Heute" aus dem Umfeld der Corona-Kommission erfuhr, liegt zwar der Großteil der Stadtbezirke mittlerweile nur noch bei einer Inzidenz von 0 bis 20. Das ist die niedrigste Kategorie.
„Wo es mehr Ansteckungen gibt“
Neun Bezirke jedoch liegen noch eine Stufe höher (20-50). Während die City quasi Corona-frei ist, schauts in den umliegenden Grätzeln noch etwas anders aus: Alsergrund, Josefstadt sowie die Leopoldstadt weisen in direkter Nachbarschaft eine Inzidenz von 20 bis 50 aus.
Ebenso die Bezirke Meidling und Rudolfsheim-Fünfhaus sowie Hernals und Währing. In Transdanubien schafft es die Donaustadt quasi ohne Corona-Fälle durchzukommen, in Floridsdorf sind die Ansteckungszahlen noch höher.
„NÖ & Burgenland“
Natürlich kann es in allen Bezirken jederzeit wieder zu Ansteckungen kommen. Besonders die sich derzeit ausbreitende Delta-Variante bereitet Experten und Politik derzeit große Sorgen.
Über den Tellerrand der Hauptstadt hinaus, gibt es in ganz Österreich nur noch drei Bezirke, die nicht schon (beinahe) Virus-frei sind. Bruck an der Leitha (NÖ), sowie Jennersdorf und Oberwart im Südburgenland sind noch weitere Hotspots.