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"In Gebüsch" – Opfer schildert Gruppen-Vergewaltigung

Die Touristin, die beim Eiffelturm vergewaltigt worden sein soll, war verschwunden. Jetzt ist die 27-Jährige für eine Aussage wieder aufgetaucht.
31.07.2023, 17:24
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Die 27-jährige mexikanische Touristin, die sagt, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Champ-de-Mars am Eiffelturm von fünf Männern vergewaltigt worden zu sein, ist offenbar wieder aufgetaucht. Die französische Zeitung "Le Parisien" hatte zunächst gemeldet, die Frau habe Paris verlassen, ohne einen Abstrich zur Sicherung von Spuren gemacht oder Anzeige gegen die mutmaßlichen Vergewaltiger erstattet zu haben.

Jetzt schreibt "Le Parisien", die Frau habe über das mexikanische Konsulat kontaktiert werden können. Sie soll demnach am Montagmorgen von Polizisten des dritten Arrondissements vernommen worden sein.

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Wie die Frau erzählt hatte, wurde sie auf dem Marsfeld am Pariser Eiffelturm in ein Gebüsch gezerrt. Sie gab an, nacheinander von fünf Männern vergewaltigt worden zu sein. "Einer von ihnen stand Schmiere", erklärte sie. Ein Zeuge hörte Schreie, schlug die Verdächtigen in die Flucht und alarmierte die Rettungskräfte.

Schock und Blutergüsse

Das mutmaßliche Opfer, das von den anrückenden Polizisten in Schockzustand und mit "Hämatomen an beiden Beinen" entdeckt worden war, war zunächst in das Spital gebracht worden. Nach ersten Untersuchungen war die Mexikanerin schließlich verschwunden, ohne Anzeige erstattet oder einen DNA-Test durchgeführt zu haben.

Im April ist es am selben Ort bereits zu einem Vergewaltigungsversuch an einer jungen deutschen Touristin gekommen. Die rechtskonservative Bezirksbürgermeisterin Rachida Dati fordert darum nun, den Park Champ de Mars, in dem sich der Eiffelturm befindet, nachts abzusperren. In Paris werden die meisten Parks über Nacht abgesperrt, unter anderem die Tuilerien.

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