Niederösterreich

In jeder Gemeinde in NÖ finden die Massentests statt

Am 12. und 13. Dezember gehen in NÖ die Corona-Massentests in Szene. Eine Anmeldung auf testung.at ist erwünscht, aber nicht unbedingt erforderlich.
Erich Wessely
03.12.2020, 13:51

Bei den Corona-Massentests, die in Niederösterreich überwiegend am 12. und 13 Dezember in Szene gehen, werden 20.000 Mitarbeiter im Einsatz stehen. Zur Teilnahme seien etwa 1,6 Millionen Menschen aufgerufen, Haupt- und Zweitwohnsitzer, sagte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) am Donnerstag in einer Pressekonferenz in St. Pölten. Es werde etwa 1.000 Teststraßen geben. Abstriche würden in jeder der 573 Gemeinden genommen.

Pernkopf: "Kraftanstrengung"

Pernkopf sprach von einer "Kraftanstrengung". Die 20.000 ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiter "sollen einen reibungslosen Ablauf garantieren". Die Teststraßen seien auf etwa 50 Personen pro Stunde ausgelegt. Sollte jemand positiv sein, komme es zu einer Verständigung, der ein PCR-Test folgt.

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Es handle sich um eine "große Aktion", sagte Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Sie lud die Bevölkerung ausdrücklich ein, "von dem Angebot Gebrauch zu machen". Die Landesrätin erinnerte auch daran, dass in Niederösterreich bereits 548.049 Testungen vorgenommen worden seien. Am 12. und 13 Dezember gehe es vor allem darum, asymptomatische Menschen zu erkennen, herauszufiltern und damit die Infektionskette zu durchbrechen.

"Ja, wir wollen helfen"

"Ja, wir (die Kommunen, Anm.) wollen helfen", betonte Alfred Riedl, Präsident des NÖ Gemeindebundes. "Wenn wir ein entspanntes Leben haben wollen, werden wir die Tests auch wiederholen müssen", fügte er hinzu. Rupert Dworak, Präsident des NÖ Gemeindevertreterverbandes, zeigte sich überzeugt, dass die Massentests "reibungslos über die Bühne gehen" werden. Die Bürgermeister würden hinsichtlich einer Teilnahme auf die Bevölkerung einwirken.

Zur Erfassung der persönlichen Daten erging am Donnerstag der Aufruf, sich online unter www.testung.at anzumelden. Wer keinen Internet-Zugang hat, erhält Unterstützung seitens der Heimatgemeinde. Nicht zuletzt ist eine Registrierung auch erst bei der jeweiligen Teststraße möglich.

"Niederösterreich testet"

Die Einladungen zu "Niederösterreich testet" werden von den Gemeinden versandt. Darin angegeben ist der genaue Zeitpunkt der jeweiligen Untersuchung. Massenansturm und Staus bei den Teststraßen soll in jedem Fall vermieden werden.

Das Rote Kreuz wird die Abstrichnahmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern unterstützen, sagte Landespräsident Josef Schmoll. Es handle sich um eine organisatorische Herausforderung, zumal ja auch der normale Betrieb aufrechterhalten werden müsse. 6.000 Feuerwehrleute werden in den kommenden Tagen dafür sorgen, dass der Großteil der Antigen-Tests und die Schutzausrüstung für das Personal pünktlich bei den etwa 1.000 Teststationen ankommen, kündigte Landeskommandant Dietmar Fahrafellner an. Die Testkits werden zuvor vom Bundesheer zentral nach Tulln geliefert.

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