In Kürbis steckendes Messer mitgebacken: Feuer

Das saisonale Kürbisgericht einer Frau aus Pottendorf (Bezirk Baden) ging jetzt gehörig schief, die Feuerwehr musste aushelfen.

Der köstliche Duft von gebackenem Kürbis wurde am Dienstagabend in Pottendorf (Bezirk Baden) von einem beißenden Gestank übertüncht – was wiederum die Feuerwehr auf den Plan rief.

Doch was war passiert?

Eine Frau wollte ein Kürbisgericht zubereiten, das Gemüse vor dem Backen noch zerteilen. Doch das Küchenmesser blieb im harten Kürbis stecken, es ließ sich einfach nicht mehr herausziehen.

"Was soll schon passieren?", dachte sich die Hobby-Köchin dann wohl, stellte den Kürbis inklusive steckendem Messer auf das Backblech und schob ihn ins Rohr, um ihn vorzugaren.

Plastik und Müdigkeit

Der Haken an der Sache: Der Griff des Messers war aus Plastik. Der Kunststoff begann im Backrohr zu schmelzen. Der zweite Haken: Die Dame schlief ein.

Ein aufmerksamer Nachbar vernahm schließlich den beißenden Geruch und schlug bei der Feuerwehr Alarm.

Die Florianis hatten die Situation schnell im Griff, brachten das Backrohr ins Freie, das alarmierte Team des Roten Kreuzes Ebenfurth-Landegg kontrollierte derweil die Gesundheit der Frau – immerhin dürfte sie den giftigen Dämpfen bereits seit Längerem ausgesetzt gewesen sein.

Die Feuerwehr belüftete anschließend noch die Wohnung.



(nit)

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