In Mariahilfer Boutique klafft plötzlich 3 Meter tie...

Holzsplitter, frei gelegte Stahlträger und ein riesiges Loch: Keinen Boden mehr unter den Füßen hatte Charlotte Jakoubek, als sie am Wochenende die Tür zu ihrem Geschäft "modus vivendi" in der Schadekgasse 4 (Mariahilf) öffnete.

Holzsplitter, frei gelegte Stahlträger und ein riesiges Loch: Keinen Boden mehr unter den Füßen hatte Charlotte Jakoubek, als sie am Wochenende die Tür zu ihrem Geschäft "modus vivendi" in der Schadekgasse 4 (Mariahilf) öffnete.

Ein drei Meter tiefer Abgrund klaffte unter ihr. "Wer hineingeht, würde in den Keller stürzen“, ist sie verzweifelt. „Jetzt ist unsere Existenz weg." Denn: Die beiden Boutique-Chefinnen Charlotte Jakoubek und Monika Bacher mussten das seit 1988 bestehende Modegeschäft am Montag vorerst schließen. "Der neue Eigentümer will uns raushaben", befürchtet Jakoubek. Am Donnerstag ab 17 Uhr veranstalten sie einen "Solidaritätsumtrunk" für das "modus vivendi".

"Im Boden gibt es einen Pilzbefall. Wir haben einen baupolizeilichen Bescheid, dass hier etwas passieren muss", nimmt Eigentümer Markus Handle, der im selben Haus eine Praxis für Plastische Chirurgie hat, Stellung. Den Mieterinnen seien "mehrfach Ersatzlokale angeboten", aber nicht angenommen worden. Es gehe "um die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses".

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