In Schönbrunn gibt?s erstmals einen Kraken

Das Aquarienhaus im Tiergarten Schönbrunn hat einen neuen Star: Erstmals gibt es einen Kraken. Der saugt sich gern ans Aquariumfenster, um alles genau beobachten zu können. Der Mittelmeerbewohner wird nur bis zu drei Jahre alt.

Als hochintelligent gelten die Kraken. Seit kurzem gibt es erstmals ein Exemplar im Aquarienhaus des Tiergarten Schönbrunn. Überraschend: Sie sind eng mit den Schnecken verwandt und sehr begabt: "Sie können ihre Arme koordinieren, reagieren auf ihre Pfleger und sind lernfähig.", erklärt Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Tintenwolke gegen Feinde

Acht Arme hat der Krake, sie benutzen das Rückstoßprinzip um Atemwasser aus dem Körper zu pressen und sich so fortzubewegen. Dabei werden sie sehr schnell und können vor Feinden flüchten. Wenn das nicht funktioniert, gibt es noch eine andere Technik: "Bei Gefahr stoßen Kraken eine tintenähnliche Flüssigkeit aus, um den Feind mit der Tintenwolke zu verwirren.", so Schratter.

Scharfer Schnabel

In ihrem kurzen Leben - Kraken werden auch in Menschenobhut nur drei Jahre alt - fressen sie am liebsten Krebse, Muscheln und Krabben, die sie mit ihrem scharfen Schnabel aufknacken.

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