Indonesien: 18 Jahre Haft für Niederösterreicherin

Bild: Thomas Lenger/Monatsrevue

Die im November 2013 in Indonesien wegen Drogenschmuggels verhaftete Niederösterreicherin ist in Jakarta zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Das am 23. Juli ergangene Urteil ist nunmehr rechtskräftig.

verhaftete Niederösterreicherin ist in Jakarta zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Das am 23. Juli ergangene Urteil ist nunmehr rechtskräftig.

Darüber hinaus wurde die frühere Hip-Hop-Tänzerin zu einer Geldstrafe von umgerechnet 300.000 Euro verurteilt. Im Falle einer Nichteinbringung drohen ihr weitere sechs Monate Haft. Der 29-Jährigen aus Baden hatte sogar die Todesstrafe gedroht.

Sie hatte bei der Einreise am Flughafen von Jakarta knapp drei Kilogramm Crystal Meth im doppelten Boden ihres Koffers versteckt. Susanne M. hat stets beteuert, dass ihr die Drogen untergejubelt worden sind. Drahtzieher soll ein Afrikaner gewesen sein, der die Frau für eine Tournee als Hiphopperin engagiert hatte.

Auf das Recht, Berufung einzulegen, hat sie verzichtet, da in rund der Hälfte der Fälle nach einer Berufung in Indonesien härtere Strafen verhängt werden. Mit Ablaufen der Berufungsfrist am 4. August erlangte das Urteil Rechtskraft.

Indonesien ist für seine harten Strafen bei Vergehen gegen die Suchtmittelgesetze bekannt.

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