Industrieviertel von Krise unbeeindruckt

Das Industrieviertel trotzt der Wirtschaftskrise: Während man anderswo wegen der schlechten Konjunktur im vergangenen Jahr mit Problemen zu kämpfen hatte, zeigt das Industrieviertel der Flaute die kalte Schulter. Die regionale Wirtschaft konnte sich nicht nur behaupten, das Finanzamt verzeichnete sogar satte Mehreinnahmen.

Auch das exportorientierte Industrieviertel spürt freilich die Wirtschaftskrise und leidet unter einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Dennoch ist das Jahr 2009 für die Region überraschend gut verlaufen.
Zu verdanken ist das dem Inlandskonsum. Er sorgte zusammen mit Betriebsneugründungen für ein Ergebnis, das ebenso erstaunlich wie erfreulich ausfällt: Den widrigen wirtschaftlichen Umständen zum Trotz nahm das Finanzamt Neunkirchen-Wiener Neustadt 163 Millionen Euro Umsatzsteuer ein. Das entspricht einem stolzen Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Für die Zukunft sieht Bezirksstellenobmann Josef Breiter speziell im Milliardenprojekt Semmeringbasistunnel Auftragspotenzial. Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, erwartet starke Impulse durch die Wellness-Wirtschaft und durch Investitionen in Energieeinsparungen. Sie ist guter Dinge, dass die Wirtschaft 2010 um 1,2 bis 1,5 Prozent wachsen wird.Emanuel Lampert

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