Kurioser Brief

Infantino lobt Prügel-Argentinier nach Final-Skandal

Nach dem Final-Eklat sorgt jetzt ausgerechnet FIFA-Präsident Gianni Infantino mit einer Lobeshymne auf Argentinien für Wirbel.
Sport Heute
26.07.2026, 18:07
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Mit ihren Ausrastern nach der 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen Spanien sorgten Argentiniens Stars für einen der größten Skandale der Weltmeisterschaft. Die Fifa leitete sogar ein Verfahren gegen den Vizeweltmeister ein. Umso größer ist jetzt die Verwunderung über einen Brief von Fifa-Präsident Gianni Infantino, der die "Albiceleste" ausgerechnet für ihr Auftreten und ihre "Professionalität" lobt.

Wie mehrere Medien, darunter der britische "Mirror", berichten, schrieb Infantino an Verbandspräsident Claudio Tapia und gratulierte Argentinien zunächst zur Silbermedaille. Zudem bezeichnete er die Leistungen der Südamerikaner als einen wesentlichen Grund dafür, dass die WM zu einem "außergewöhnlichen Ereignis" geworden sei.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Großartige Leistung"

"Die großartige Leistung der Albiceleste trug ebenfalls entscheidend dazu bei, dass diese Ausgabe zu einem außergewöhnlichen Ereignis wurde, das Millionen von Fußballbegeisterten auf der ganzen Welt in seinen Bann zog", schrieb der Fifa-Boss.

Besonders pikant wurde es aber wenig später. Infantino sprach von "ständiger Arbeit, Professionalität und Liebe zum Detail" als Grundlage des Erfolgs – ausgerechnet wenige Tage nach den Tumulten im WM-Finale, wegen denen der Weltverband selbst Ermittlungen gegen Argentinien angekündigt hatte.

In den sozialen Netzwerken sorgte das Schreiben für heftige Reaktionen. Viele Fans warfen Infantino vor, Lionel Messi und seine Teamkollegen einmal mehr zu bevorzugen und den Final-Eklat völlig auszublenden.

Schon während der Weltmeisterschaft hatte es immer wieder Diskussionen um Entscheidungen zugunsten Argentiniens gegeben. Vor allem nach dem Achtelfinale gegen Ägypten, in dem ein Tor aberkannt und ein Elfmeter nicht gegeben worden war, legte der ägyptische Verband offiziell Beschwerde bei der Fifa ein. Der Weltverband wies die Vorwürfe einer Bevorzugung jedoch zurück.

{title && {title} } red, {title && {title} } 26.07.2026, 18:07