Infektionszahlen nach Groß-Events geben Hoffnung

Zuschauer beim FA-Cup-Finale zwischen Chelsea und Leicester am 18. Mai
Zuschauer beim FA-Cup-Finale zwischen Chelsea und Leicester am 18. MaiPETER CZIBORRA / AFP / picturedesk.com
Ein Pilotversuch an Groß-Events in Großbritannien wurde zum Erfolg. Mutmaßlich infizierte sich kaum jemand der Anwesenden.

Für viele Zuseher war es ein fast schon vergessen geglaubtes Bild. Beim englischen FA-Cup-Finale zwischen Chelsea und Leicester City waren 21.000 Fans im Stadion. Möglich wurde das durch eine Erstimpfungsquote von beinahe 60 Prozent und einer Inzidenz von 15.

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Es gab in den vergangenen Wochen deswegen eine Reihe von Großveranstaltungen, bei denen Bescher davor und danach PCR-Tests abgeben mussten. Neben dem Fußballspiel im Londoner Wembley-Stadion gab es auch eine Preisverleihung mit 4.000 Gästen und eine Rave-Party mit 3.000 Feiernden. Mittels der wissenschaftlichen Begleitung wollte man Erkenntnisse für den Sommer sammeln.

15 von 60.000

Offenbar waren die Test-Events einer purer Erfolg. Von 60.000 Teilnehmern wurden insgesamt 15 Personen danach positiv auf das Coronavirus getestet. In der Gesamtbevölkerung sind es aktuell etwa 22 von 100.000, also etwas über 13 pro 60.000. Jeder der positiven Tests wurde anschließend natürlich zurückverfolgt.

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