Weil die Teuerung in Sachen Sprit zuletzt deutlich nachgelassen hat (+ 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) ist die Inflationsrate insgesamt auf 1,7 Prozent gesunken.
Das sind die Zahlen für Jänner 2019 und sie bedeuten den tiefsten Stand seit Dezember 2016 (+1,4 Prozent). Das gab die Statistik Austria am Freitag bekannt.
Die ausschlaggebenden Preistreiber war diesmal der Bereich Wohnung, Wasser, Energie, wo sich die Preise um +2,5 Prozent erhöhten. Damit waren die Teuerungen in dieser Sparte für die Hälfte der Inflation verantwortlich. Die Mietenallein betrachtet wurden um 3,3 Prozent teurer als im Vorjahr. Haushaltsenergiekostete 3,7 Prozent mehr.
Auswirkungen auf den Verbraucherpreisindex hatten auch die Preisanstiege bei Hotels und Restaurants (+2,9 Prozent).
Billiger wurde etwa Obst, das um 3,1 Prozent weniger kostete. Auch der Preis von Flugtickets fiel im Jänner um 8,5 Prozent.
Die Preise für Mobiltelefone sind um 4,5 Prozent gesunken.
Wohnung, Wasser, Energie (+2,5 Prozent)
Mieten (+3,3 Prozent)
Feste Brennstoffe (+7,8 Prozent)
Fernwärme (+2,3 Prozent)
Gas (+1,1 Prozent)
Heizöl (+2,2 Prozent)
Freizeit und Kultur (+2 Prozent)
Pauschalreisen (+5 Prozent)
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (+1,2 Prozent)
Fleisch (+2 Prozent)
Gemüse (+3,8 Prozent)
Brot und Getreide (+1,6 Prozent)
Milch, Käse, Eier (+0,8 Prozent)
Alkoholfreie Getränke (+0,5 Prozent)
(red)