Wirtschaft

Inflation weiter niedrig - Essen wieder viel teurer

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:18

Die Teuerung hat sich im Februar 2014 weiter eingebremst und ist im Jahresvergleich auf 1,5 Prozent gesunken. Im Jänner betrug die Inflation nach revidierten Zahlen 1,6 Prozent. Hauptpreistreiber waren nach wie vor Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke.

Die Teuerung hat sich im Februar 2014 weiter eingebremst und ist im Jahresvergleich auf 1,5 Prozent gesunken. . Hauptpreistreiber waren nach wie vor Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke.

Lebensmittel und alkoholfreie Getränke haben sich im Februar im Jahresabstand um durchschnittlich 2,7 Prozent verteuert. Ohne diese Produktgruppe hätte die Inflation nur 1,2 Prozent betragen.

Essen um bis zu 8% teurer

Ausschlaggebend dafür waren insbesondere Verteuerungen bei Milch, Käse und Eier (+6,8 Prozent), Brot und Getreideerzeugnissen (+2,1 Prozent), Fisch (+7,7 Prozent), Gemüse (+3,0 Prozent), Obst (+2,4 Prozent) sowie Fleisch (+0,8 Prozent).

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbes, der den täglichen Einkauf widerspiegelt, stieg im Jahresvergleich um 3,9 Prozent.

Sprit und Energie wurden viel billiger

Preisdämpfend wirkten Treibstoffe - sie verbilligten sich im Jahresabstand um 5,3 Prozent.

Im Jahresabstand günstiger wurde auch der Bereich Haushaltsenergie (-0,5 Prozent). Verbilligungen gab es bei Heizöl (-6,7 Prozent) sowie Gas (-0,5 Prozent), teuer wurden Strom (+0,2 Prozent), Fernwärme (+1,3 Prozent) sowie feste Brennstoffe (+5,2 Prozent).

Auch die Winterschlussverkäufe haben noch Auswirkungen. Bekleidung und Schuhe sind etwas billiger geworden.

Wohnen immer kostspieliger

Teurer wurde dagegen einmal mehr das Wohnen: Die Preise für die Instandhaltung von Wohnungen stiegen insgesamt um 2,4 Prozent. Wohnungsmieten erhöhten sich durchschnittlich um 3,0 Prozent, Betriebskosten für Mietwohnungen um 2,3 Prozent und jene für Eigentumswohnungen um 2,2 Prozent.

 

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2005) lag im Februar bei 119,44 (Jänner: 119,09 revidiert). Die harmonisierte Inflationsrate war damit mit 1,5 Prozent genauso hoch wie die des nationalen VPI.

Die durchschnittliche Teuerungsrate des Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH 2010) betrug im Februar plus 1,7 Prozent, nach 1,8 Prozent im Jänner. Die Differenz zum VPI von +0,2 Prozentpunkten wurde hauptsächlich von Preisanstiegen in der Ausgabengruppe Gesundheitspflege verursacht. Teuerungen bei Nahrungsmitteln, bei der Instandhaltung von Wohnungen sowie beim Sozialschutz trugen ebenfalls dazu bei. Zusätzlich dämpften billigere Treibstoffe den PIPH nicht so stark wie den Verbraucherpreisindex.

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