Info-Kampagne "Wien baut vor" fährt nun auch Bim

Alles auf Schiene für die Info-Kampagne der Stadt zum Wiener Wohnbau.Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal stellten nun die gebrandeten Bims vor.
Alles auf Schiene für die Info-Kampagne der Stadt zum Wiener Wohnbau.Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal stellten nun die gebrandeten Bims vor.Wohnservice/Christian Dusek
"Was bauen's da wieder für an Bledsinn hin"? Mit humorigen Videos wirbt die Stadt für Geduld wenn's um Bauen geht. Nun fährt die Kampagne auch Bim.

Lärm, Staubbelastung, Baustellenverkehr: Wer in der Nähe einer Baustelle wohnt, muss manchmal viel Geduld haben. Vor zwei Jahren wurde daher die Initiative "Wien baut vor" eingerichtet und eine Informationskampagne gestartet, die mit einem Augenzwinkern die beiden Aspekte von Bautätigkeiten - Staub und Lärm einerseits, mehr Wohnungen, eine höhere Wohnqualität und eine bessere Infrastruktur andererseits – beleuchtet.

Nun geht die Kampagne in die nächste Runde, im Fokus stehen aktuelle Wohnprojekte, die ganze Stadtteile beleben, das Wiener Modell des sozialen Wohnbaus, das auch gegen Bodenversiegelung wirkt und der Wert des Bauens für Lebensqualität und Wirtschaftskraft. Heute, Dienstag, stellten Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál (SPÖ) und der Präsident der Wirtschaftskammer Wien Walter Ruck die neuen Sujets vor. 

Staub und Lärm vergehen, der Mehrwert bleibt

Wer mit "Baustelle" nur Staub und Lärm verbindet, denkt laut Stadt zu kurzfristig. Daher informiert die Initiative "Wien baut vor" über den Mehrwert von Bauvorhaben. Etwa was die Bauwirtschaft für den Wirtschaftsstandort Wien bedeutet. In Summe sichere das Baugewerbe direkt und indirekt über 30.000 Arbeitsplätze und erziele eine Wertschöpfung von 2,3 Milliarden Euro. 

"Wohnraum und moderne Infrastruktur sind für den Wirtschaftsstandort Wien entscheidende Faktoren. Bau- und Infrastrukturprojekte ziehen auch gesamtwirtschaftlich enorm positive Effekte nach sich. Investitionen in diesen Bereichen bringen gerade jetzt schnelle Impulse für die Wirtschaft, wirken sich aber auch nachhaltig belebend aus. Eine klare Win-Win-Situation", betont Ruck.

Info-Welle fährt nun auch Bim

Im Rahmen von "Wien baut vor" informiert ein bunter Medienmix aus Plakaten, Infoscreen und City Lights über aktuelle Projekte. Eine Besonderheit sind dabei einige Straßenbahnlinien, die mit den "Wien baut vor"-Sujets gebrandet wurden. Die Linien führen direkt zu aktuellen Wohnprojekten und Stadterweiterungsgebieten. Ziele sind etwa der "Lebenscampus Wolfganggasse" in Meidling, wo bis Ende 2022 auf rund 850 geförderte Wohnungen entstehen. 

Die "Wien baut vor"-Bim fährt aktuelle Wohnbauprojekte an.
Die "Wien baut vor"-Bim fährt aktuelle Wohnbauprojekte an.Wonnservice Wien/ Christian Dusek

Angefahren und beworben werden auch der neuen Stadtteil "An der Schanze" (Floridsdorf) mit rund 1.400 Wohnungen sowie das Wohnbauprojekt "General-Körner-Kaserne" in Penzing. Hier entstehen bis Ende 2021 rund 900 Wohnungen auf einer Fläche von insgesamt 4,1 Hektar.

Im kommenden Jahr werden über 6.000 geförderte Wohnungen fertig

Alleine im Jahr 2022 sollen über 6.200 geförderte Wohneinheiten fertiggestellt werden. Davon profitieren nicht nur die zukünftigen Bewohner, sondern die gesamte Stadt: Nachhaltige Bebauungskonzepte sollen modernes städtisches Wohnen mit naturnaher anspruchsvoller Frei- und Grünraumgestaltung verbinden.

"Der Wiener Weg des sozialen Wohnbaus bedeutet leistbares Wohnen, Nachhaltigkeit und hohe Lebensqualität zu vereinen. Dafür verantwortlich ist ein guter Mix aus gefördertem Wohnbau, innovativen Bauformen und genügend Raum für das Leben außerhalb der eigenen vier Wände. Damit dies so bleibt, muss Wien wachsen und deswegen baut Wien vor", erklärt Gaál.

"Wiens Wohnen Nummer 1 beim ökologischen Fußabdruck"

Neben der hohen Wohn- und Lebensqualität glänze Wien auch mit einer geringen Bodenversiegelung. Laut dem Umweltbundesamt (2020) weist Wien mit 58 Quadratmeter versiegelter Fläche pro Kopf die geringste Bodenversiegelung aller Bundesländer auf. Im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt von 268 Quadratmeter Fläche pro Kopf handelt es sich hier nur um rund ein Fünftel davon. Andere Bundesländer würden beinahe neunmal so viel versiegelten Boden aufweisen.

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