Initiative "Nein zu Krank & Arm" - helfen Sie mit

Bild: Fotolia/Symbolbild

In Österreich steigt die Zahl der Menschen, die in Armut und Krankheit leben, stetig an. Dieser Umstand sollte keinen von uns unberührt lassen. Deshalb wurde nun die Initiative "Nein zu Krank und Arm" gegründet. Hier kann durch Spenden ein Zeichen gegen die Not gesetzt werden.

In Österreich steigt die Zahl der Menschen, die in Armut und Krankheit leben, stetig an. Dieser Umstand sollte keinen von uns unberührt lassen. Deshalb wurde nun die Initiative "Nein zu Krank und Arm" gegründet. Hier kann durch Spenden ein Zeichen gegen die Not gesetzt werden.

Kein Mensch sollte aufgrund von Armut oder Krankheit benachteiligt werden. Daher ist es notwendig, dass wir die Gesundheitssituation sozial schwächerer Mitmenschen in das Blickfeld der Öffentlichkeit rücken und ihnen helfen, sich aus ihrer Ohnmacht zu befreien.

Deshalb gibt es nun die Initiative "Nein zu Krank und Arm“ - diese hat es sich zum Ziel gesetzt, unter anderem mit einem Soforthilfefonds armen und kranken Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen.

kann gespendet werden sowie auf dieses Konto eingezahlt werden: RLB NÖ-Wien AG Kontonr.: 11.055.555 BLZ: 32000 IBAN: AT65 3200 0000 1105 5555 BIC: RLNWATWW Initiative "Nein zu Krank und Arm"

1,4 Mio Österreicher im sozialen "Out"

Etwa 1,4 Millionen Österreicher leben im sozialen "Out", dies entspricht 17 Prozent der Gesamtbevölkerung 2010. Der Anstieg physischer und psychischer Krankheiten in Österreich ist allein schon alarmierend für unsere Gesellschaft. Mindestens 120.000 Menschen leiden jetzt schon an deklarierten psychischen Erkrankungen in Österreich.

Keine Krankenversicherung

Etwa 100.000 haben keine Krankenversicherung, weil sie sie nicht zahlen können 150.000 leben in einem Haushalt, in dem mindestens ein Mitglied ein Arzt und Zahnarzt benötigt, aber sich aus finanziellen Gründen nicht leisten kann

Hier drei Menschen, denen durch die Initiative geholfen werden kann:


Michaela H., geb. 1982, und ihre zwei Söhne, geb. 2002 und 2003, erlebten schwere Misshandlungen durch den Kindesvater. Um die Kinder zu schützen, brachte sie Frau H. in einer Wohngemeinschaft unter. Erst danach trennte sie sich von ihrem Mann. Als Frau H. wirtschaftlich wieder auf die Beine kam, holte sie ihre Kinder wieder zu sich zurück. Doch aus gesundheitlichen Gründen verlor sie ihren Job in einer Reinigungsfirma. Das machte es Frau H. unmöglich, die notwendigen Therapien für die Kinder zu finanzieren, damit sie das Erlebte aufarbeiten und wieder eine stabile Beziehung aufbauen können. Die Wartezeit für kassenfinanzierte Kinder-Therapieplätze beträgt mehrere Monate, damit verstreicht wertvolle Zeit. Aus dem Soforthilfefonds werden daher die notwendigen Therapien mit monatlich Euro 280,- finanziert bis Therapie auf Kassakosten möglich ist. Sep12-Jun13 10x Euro 280,- = Euro 2.800,-
Helene Z., geb.1962 ist alleinerziehende Mutter einer Tochter, geb. 1996. Frau Z. war schon einige Wochen wegen eines Bandscheibenvorfalls im Krankenstand, als bei ihr Brustkrebs diagnostiziert wurde. Sie verlor ihre Arbeit als Reinigungskraft, zudem bekam sie wegen eines Formalfehlers kein Krankengeld, das kostete sie ihre gesamten Ersparnisse. Mit der geringen Invaliditätspension und dem Pflegegeld (Stufe 1) kann sie nicht einmal die Miete für Ihre Wohnung bestreiten. Die Tochter kann trotz einer chronischen Darmerkrankung eine Lehre absolvieren. Die Familie wird aus dem Soforthilfefonds von "Nein zu Arm und Krank" mit monatlich Euro 250,- unterstützt, um die Lebenshaltungs- und Medikamentenkosten zu bestreiten. Nov12-Okt13 12x Euro 250,- = Euro 3000,-
Yvonne B., geb. 1976, ist verwitwet und alleinerziehende Mutter eines Sohnes, geb. 1997. Der 16-Jährige pendelt täglich von knapp 100 km nach Wien in die Fach-Schule. Frau B. selbst hatte wegen einer genetisch bedingten Knorpelerkrankung bisher 30 OPs und ist durch eine starke Bewegungseinschränkung zu 80% behindert. Sie bezieht eine Invaliditätspension sowie Pflegegeld Stufe 1, das seit Herbst 2012 aufgrund eines anhängigen Verfahrens nicht ausbezahlt wird. Der Sohn leidet in Folge einer Meningitis an Schlafattacken und starken Kopfschmerzen und ist dadurch zu 80% behindert. Der Sohn bezieht eine kleine Waisenpension sowie Pflegegeld Stufe 2. Aus dem "Nein zu Arm und Krank" Soforthilfefonds wird die Familie mit einem monatlichen Betrag von Euro 150,-unterstützt zumindest bis das Pflegegeld-Verfahren entschieden wird. Zudem unterstützt eine Spender-Direktzahlung den Rückstand beider Stromrechnung. Feb13-Jan14 6x Euro 150,- = Euro 1800,- Direktzahlung Strom Apr13 Euro 607,21

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