Initiative sammelt Unterschriften gegen Asylheim: "W...

Bild: Heute/Nittner

Seit Jahrzehnten sind in der 8.000-Seelen-Gemeinde St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln) Flüchtlinge untergebracht. Derzeit sind es 112. Jetzt kamen weitere zehn dazu. Es sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nun direkt neben Kindergarten und Spielplatz wohnen ("Heute" berichtete).

Seit Jahrzehnten sind in der 8.000-Seelen-Gemeinde St. Andrä-Wördern (Bezirk Tulln) Flüchtlinge untergebracht. Derzeit sind es 112. Jetzt kamen weitere zehn dazu. Es sind unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nun direkt neben Kindergarten und Spielplatz wohnen ("Heute" berichtete). 
"Warum muss man unsere Toleranz so ausreizen?", ärgert sich Werner Musil (27) und startete eine Bürgerinitiative inklusive Petition gegen das neue Asylheim. Freunde machte er sich damit keine im Ort: "Wir wurden beim Sammeln als Nazi-Gesindel beschimpft, eine Person hat uns sogar nachgespuckt, eine weitere wollte uns die Listen wegnehmen", erzählt er. Dennoch kamen beachtliche 1.052 Unterschriften zusammen. Sie wurden VP-Bürgermeister Maximilian Titz bereits übergeben.

Laut Musil besonders ärgerlich: "Es gab seitens der Gemeinde null Information über das Projekt. Und wenn dort Familien untergebracht worden wären, hätte es kein Problem gegeben."

Unterstützung bekommt der 27-Jährige von FP-Ortsobmann Thomas Zeimke und Landtagsabgeordnetem Martin Huber. Ziel ist eine Resolution gegen das Asylheim im Gemeinderat.
  

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