Erst vor einem Jahr war Erwin Kreiseder (38, Bild) endgültig aus seinem Rennwagen gestiegen, weil er es wegen seiner Familie für zu gefährlich hielt. Jetzt starb der Häuslbauer aus Lochen, als ihn ein Rennwagen bei voller Fahrt rammte!
Die Innviertler Gemeinde Lochen steht unter Schock! Noch kann keiner glauben, unter welch tragischen Umständen der Familienvater im Salzburger Flachgau ums Leben kam. Kreiseder half bei einer Motorsportveranstaltung am Tannberg mit, war im Zielbereich als Streckenposten eingesetzt. Ins Cockpit selbst setzte sich der Motorsport-Fan allerdings seit einem Jahr nicht mehr. Er hat gesagt, dass es ihm zu gefährlich ist. Er wollte nicht, dass ich dann mit meiner Tochter alleine dastehe, sagt die Frau des Verunglückten unter Tränen.
Wie der Unfall Sonntagabend genau geschah, wird ein Fachmann klären müssen. Laut Polizei soll aber bei einem Rennwagen das Gasseil gerissen sein - der gelbe Mini Cooper raste mit voller Geschwindigkeit auf den im Zielraum stehenden Innviertler zu. Notarzt und der Rettungshelikopter Christophorus 6 waren zwar rasch zur Stelle. Sie konnten dem Familienvater aber nicht mehr helfen. Seine Angehörigen werden psychologisch betreut.