Niederösterreich

Insasse nach Brand im Gefängnis Korneuburg im Spital

In der Justizanstalt Korneuburg ist Freitagnacht in einer Zelle ein Feuer ausgebrochen. Ein Häftling musste mit schweren Brandverletzungen ins Spital gebracht werden.
23.05.2020, 21:38

Wie und warum das Feuer gegen 22 Uhr ausbrechen konnte, werde derzeit noch ermittelt, so Seada Killinger, Pressesprecherin der Justizanstalt Korneuburg, gegenüber "noe.ORF.at". Der Brandort war jedenfalls einer der Hafträume des erst im Jahr 2012 fertiggestellten Gebäudes. In dem Raum waren zwei Häftlinge untergebracht.

Bei dem Brand wurde einer der beiden Häftlinge, ein etwa 30-jähriger Mann, verletzt und musste zur medizinischen Behandlung ins Spital gebracht werden. Sein Gesundheitszustand sei stabil, heißt es. Der Mann schwebe "nicht in Lebensgefahr". Sein Mitinsasse blieb laut Auskunft der Justizanstalt unverletzt. Zwei Justizwachebeamte erlitten bei dem Vorfall leichte Rauchgasvergiftungen.

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"Feuer rasch unter Kontrolle"

Die automatischen Brandmelder hätten laut Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, gut funktioniert, sodass die Rettungskette rasch in Gang gesetzt wurde. Das Feuer sei schnell unter Kontrolle gebracht gewesen. Die hauseigene Betriebsfeuerwehr habe sofort mit den Löscharbeiten begonnen und sei bald darauf von den Feuerwehren der Stadt Korneuburg und der Nachbargemeinde Bisamberg unterstützt worden.