Insassin hatte trotz Trennungsgebot Sex mit Häftling

Der Vorfall ereignete sich in der Justizanstalt Innsbruck.
Der Vorfall ereignete sich in der Justizanstalt Innsbruck.picturedesk.com
Trotz Trennungsgebot hatten eine Insassin und ein Inhaftierter in der Justizanstalt Innsbruck Geschlechtsverkehr. Eine Untersuchung läuft bereits.

Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, macht die Insassin gerade eine Lehre zur Gastronomiefachfrau und arbeitete daher in der Beamtenküche, in der eigentlich nur männliche Häftlinge ihre Arbeit verrichten. Und normalerweise herrscht hinter Gittern auch ein striktes Trennungsgebot zwischen Männern und Frauen. 

Doch laut einer Sprecherin des Justizministeriums wurde das Trennungsgebot in diesem Fall aufgrund "der zeitlich begrenzten Vorbereitungsmöglichkeit auf die anstehende Prüfung und den Ausbildungsauftrag der Justizanstalt" gelockert, heißt es in dem Bericht.

Die Insassin und ein Inhaftierter dürften aber während der Arbeit dann ein Auge aufeinander geworfen haben. Der heiße Flirt der beiden endete schließlich sogar mit einem unerlaubten Schäferstündchen im Gefängnis. "Trotz bestehender strikter Überwachungsvorgaben konnte dieser Vorfall bedauerlicherweise nicht verhindert werden", so die Sprecherin in der "Krone".

Insassin musste Schwangerschaftstest machen

Wo sich die diensthabenden Beamten zu dieser Zeit gerade aufhielten, ist nicht bekannt. Derzeit werde aber eine gründliche Fehleranalyse betrieben, bei der auch die Justizmitarbeiter einvernommen werden.

Das Arbeitsverhältnis in der Küche mit der Insassin und ihrem Liebhaber sei mittlerweile aufgelöst worden, heißt es weiter. Die Inhaftierte musste laut "Krone" zudem einen Schwangerschaftstest machen, dieser fiel "negativ" aus.

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