Ein 31-jähriger Wiener bemerkte am Dienstagvormittag, dass das Gas in seiner Wohnung in der Paradisgasse im 19. Bezirk abgedreht war – offenbar nicht zum ersten Mal innerhalb der letzten Wochen.
Zur selben Zeit war im Haus ein Installateur mit Arbeiten an der Gasleitung beschäftigt. Rasend, weil es schon mehrmals vorgekommen war, bedrohe der Bewohner den Arbeiter daraufhin mit einer Pistole und versuchte ihm einen Kopfstoß zu versetzen.
Das Opfer konnte flüchten und die Polizei verständigen. "Eine erste Sofortfahndung verlief negativ", informiert die Polizei am Mittwoch.
Kurze Zeit später stellte sich der Tatverdächtige selbst auf der Polizeiinspektion Hohe Warte. Die Pistole wurde sichergestellt – es handelte sich um eine Schreckschusspistole. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Polizeiangaben zufolge werden in dem Haus im 19. Sanierungsarbeiten durchgeführt. Auch an der Gasleitung wird gearbeitet, weshalb diese in letzter Zeit mehrmals abgedreht werden musste.
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(red)