Integriertem Flüchtling droht die Abschiebung

Philipp B., Arbeitskollege, Naqib und Firmenchef (v.l.)
Philipp B., Arbeitskollege, Naqib und Firmenchef (v.l.)Bild: privat
Seine Freundin, Freunde und Arbeitskollegen bangen um den 29-jährigen Naqib. Ihm droht die Abschiebung nach Afghanistan.
Eine drohende Abschiebung sorgt nun in St. Pölten für Aufregung: Naqib (29) war aus Afghanistan nach Österreich gekommen, arbeitete zuletzt in einem St. Pöltner Kleinunternehmen.

Nachdem er 2010 als subsidiär Schutzberechtigter anerkannt worden war, bekam er im Jänner 2019 die Aufenthaltsgenehmigung nicht mehr verlängert.

Auch eine Beschwerde dagegen wurde abgelehnt. Binnen 14 Tagen soll der nun „Illegale" freiwillig in sein Heimatland Afghanistan ausreisen, diese Frist läuft bis 27. März – dann droht die Abschiebung.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Naqibs Freund Philipp B. seufzt: „Ich verstehe nicht, warum man einen integrierten Mitmenschen, der sich zehn Jahre eingelebt hat, in ein Kriegsgebiet zurückschickt." Er hofft, dass Naqib bleiben darf – so wie die Firmenkollegen.



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