Internationale Bauausstellung macht in Seestadt Station

Im Rahmen der IBA_Wien, die 2022 für fünf Monate in der Seestadt Aspern zu sehen ist, werden Wies innovativste Wohnprojekte gezeigt, freuen sich Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und der Koordinator der IBA_Wien Kurt Hofstetter.
Im Rahmen der IBA_Wien, die 2022 für fünf Monate in der Seestadt Aspern zu sehen ist, werden Wies innovativste Wohnprojekte gezeigt, freuen sich Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und der Koordinator der IBA_Wien Kurt Hofstetter.PID/Martin Votava
2022 zeigt die "IBA" die spannendesten Wohnprojekte der Stadt. Dabei spielen auch die Bauten der Seestadt Aspern eine wichtige Rolle.

Im kommenden Jahr wird die IBA_Wien (Internationale Bauausstellung) über einen Zeitraum von rund fünf Monaten die spannendsten Projekte zum sozialen Wohnen der Zukunft in Wien präsentieren. Darunter werden auch die nächste Entwicklungsetappe in der Seestadt Aspern (Donaustadt) gezeigt. Das Quartier "Am Seebogen" gilt als eines der Vorzeigeprojekte der IBA_Wien.

"Deshalb wird die IBA_Wien 2022 über einen Standort in der Seestadt verfügen. Zumal das IBA-Motto im Quartier 'Am Seebogen' - nämlich die innovative und besonders enge Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten - aktueller denn je ist. Rund 780 geförderte Wohnungen, darunter auch 73 neue Gemeindewohnungen entstehen dort insgesamt. Viele Wienerinnen und Wiener werden also im neuen Stadtteil ein modernes und leistbares Zuhause finden", freut sich Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ).

Zukunftsweisender Holzmodulbau "Am Seebogen"

Der Fokus liegt auf besonders innovativen und neuen Bauformen, wie sie derzeit vor allem in der Seestadt, genauer dem "Urban Lab" der Smart City Wien, umgesetzt werden. So etwa beim Stadthaus "Forum Am Seebogen": hier wird eine innovative Variante der Modul- und Systembauweise umgesetzt. Die Obergeschosse entstehen aus Holzelementen, die flexibel eingesetzt werden können. Damit können hochwertige Gebäude in Rekordbauzeit geschaffen werden.

"Mit dem Vorhaben direkt neben der U-Bahn-Station wird nach dem Holzhochhaus HoHo ein neuerliches Vorzeigeprojekt zum Thema Holzbau in der Donaustadt umgesetzt werden. Damit wird ein weiterer Wegweiser in die Zukunft des nachhaltigen Bauens errichtet", so Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Gasta (SPÖ).

Forum als Ort der Begegnung für das neue Quartier 

Die Sockelzone des zentral gelegenen Stadthauses ist als nutzungsoffener Raum konzipiert und soll bauplatzübergreifend und weitgehend öffentlich genutzt werden. Das Forum werde damit wesentlich zur Belebung des neuen Stadtteils beitragen, heißt es. Etwa als temporäre Plattform für Kunst- und Kulturschaffende, die langfristig zur etablierten Kultureinrichtung werden kann, oder als Infotreffpunkt der Internationalen Bauausstellung Wien während ihrer Schlusspräsentation im Jahr 2022.

Das Stadthaus entsteht auf einem Bauplatz im neuen Stadtteil Quartier "Am Seebogen", direkt neben der U2-Station "Seestadt" am Nordufer des Sees. 20 Mietwohnungen, Kleinbüros, eine repräsentative Bürofläche im Dachgeschoss und das Forum im Erdgeschoss bilden ein "nicht alltägliches Angebotsspektrum", so Gaal.

So wird das "Forum Am Seebogen" aussehen.
So wird das "Forum Am Seebogen" aussehen.Rendering:zoomvp

Ziel war es, ein Projekt zu entwickeln, in dem Wohnen, Arbeiten und kulturelle Vermittlung eine fruchtbare Symbiose eingehen. Kürzlich erfolgte der Baustart des Stadthauses, das bis März 2022 fertiggestellt sein soll. Mitte Juni 2022 wird die IBA_Wien mit einer Außenstelle für rund fünf Monate in das Forum einziehen, das dann auch als Ausgangspunkt für Führungen durch die Seestadt dienen wird.

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