Internationale Drogen- bande zerschlagen

Bild: LPD Burgenland

Im Burgenland ist eine international agierende Drogenbande zerschlagen worden. Die Gruppe soll den europäischen Schwarzmarkt seit über einem Jahr mit Stoffen zur Herstellung synthetischer Drogen versorgt und über 1,2 Tonnen dieser Substanzen nach Österreich und in andere EU-Länder geschleust haben.

zerschlagen worden. Die Gruppe soll den europäischen Schwarzmarkt seit über einem Jahr mit Stoffen zur Herstellung synthetischer Drogen versorgt und über 1,2 Tonnen dieser Substanzen nach Österreich und in andere EU-Länder geschleust haben.

Etwa 900 Kilogramm der gefährlichen Gifte wurden sichergestellt, es gab neun Verhaftungen. Aus den Rohsubstanzen hätten synthetische Drogen im Schwarzmarktwert von rund zwölf Millionen Euro hergestellt werden können, hieß es am Montag von der Landespolizeidirektion Burgenland.

Nähere Details zu dem Fall wollten die Behörden mit Verweis auf eine Pressekonferenz am Donnerstag im Bezirkspolizeikommando Oberwart vorerst nicht bekannt geben.

An die spektakulärsten Fälle reicht dieser Fall allerdings trotzdem nicht heran. Leser Sie auf der nächsten Seite von den größten nationalen Drogenfunden:

Kannabis

Die vom Gewicht her größte jemals gefundene Menge an Drogen in Österreich sind zwölf Tonnen Cannabisharz. Im März 1991 wird nach einem anonymen Hinweis am Grenzübergang Spielfeld in einem Sattelschlepper diese Rekordmenge an Haschisch beschlagnahmt. Das Suchtgift im Wert von rund 1,5 Milliarden Schilling (109 Millionen Euro) stammte aus Pakistan und war für den niederländischen Schwarzmarkt bestimmt.

Kokain

Im Jänner 2010 werden in einer Fabrikshalle in Stockerau (NÖ) 206 Kilogramm Kokain im Wert von rund 40 bis 50 Millionen Euro sichergestellt. Das Suchgift wird drei Wochen vorher in sieben Sporttaschen in der Frachtabteilung des Flughafens Wien in Schwechat gefunden. Kriminalisten observieren die Taschen, die schließlich nach Stockerau geliefert werden. Dort klicken für die Täter die Handschellen.

Heroin

Im Jänner 2012 stellen Zollfahnder am Grenzübergang Suben in Oberösterreich (Bezirk Schärding) 130 Kilogramm Heroin mit einem Schwarzmarktwert von rund 50 Millionen Euro sicher. Die Drogen sind in einem bulgarischen Kühl-Lkw versteckt. Das Heroin sollte über die Balkanroute von Bulgarien über Ungarn und Österreich in andere EU-Staaten transportiert werden.

Amphetamine

Schwechater Drogenfahnder stellen im Oktober 2009 in einem Hotel an der Wiener Stadtgrenze 50 Kilogramm Speed sicher. Ein Niederländer und ein Belgier werden festgenommen und in weiterer Folge verurteilt. Der Straßenverkaufswert der gefundenen Drogen beträgt etwa 1,5 Millionen Euro.

 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen