Barbara S. aus Pottendorf (Baden) wollte ihr Handy verkaufen und wurde fast Opfer eines Betrügers. Der clevere Kriminelle hatte sogar ein Postkastl bei einem Kindergarten montiert
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Unfassbar dreiste Masche eines Internet-Betrügers. Ein "Ungar" meldete sich auf ein Handyverkaufsangebot von Barbara S. (25) aus Pottendorf (Baden). Nur zwei Tage später bekam sie per Mail eine "Einzahlungsbestätigung" (510 Euro) und eine Personalausweiskopie sowie die vermeintliche Adresse des Käufers. "Sehr seriös", dachte Barbara S., verpackte das teure Gerät und schickte es an die gewünschte Wiener Adresse.
Was die Pottendorferin natürlich nicht wusste: Der Täter hatte ihr die Adresse eines Wiener Kindergartens gegeben und dort während der Ferienzeit heimlich ein zweites Postkastl angebracht. Zufällig kam jetzt eine Kindergartenmitarbeiterin vorbei und sah den zweiten Briefkasten.
Die skeptische Kindergärtnerin hielt Nachschau, entdeckte das Paket und meldete sich bei Barbara S. Dadurch flog der ganze Schwindel auf: Weder der Bankbeleg, noch der Ausweis waren "echt", die Adresse sowieso nicht. Die Pottendorferin bekam ihr iPhone zurück und erstattete Anzeige.