Die internationale Polizeiorganisation Interpol fahndet nun nach dem österreichischen Dschihadisten Mohamed M.. Der 30-jährige Wiener wird wegen Mord, schwerer Körperverletzung und terroristischen Aktivitäten gesucht, so die Meldung. In Österreich wird schon seit Wochen gegen M. wegen eines Tötungsvideos des Islamischen Staates (IS) ermittelt, in dem M. offenbar Geiseln erschießt.
Die fahndet nun nach dem österreichischen Dschihadisten Mohamed M.. Der 30-jährige Wiener wird wegen Mord, schwerer Körperverletzung und terroristischen Aktivitäten gesucht, so die Meldung. In Österreich wird schon seit Wochen gegen M. wegen eines Tötungsvideos des Islamischen Staates (IS) ermittelt, in dem M. offenbar Geiseln erschießt.
In dem Video ruft die Terror-Organisation zum Krieg gegen die "Ungläubigen" auf. Am Ende erschießen zwei Dschihadisten zwei vor ihnen knieende Geiseln. Einer der Schützen soll Mohamed M. sein, der andere wurde als der deutsche Salafist Yamin A. identifiziert. Gegen M. wird von Österreich aus wegen Mordes ermittelt, es besteht ein Haftbefehl gegen den 1,80 Meter großen Mann. Nun kommt die Interpol-Fahndung dazu.
M. ist Sohn ägyptischer Einwanderer. Bereits 2007 wurde ihm der Prozess wegen eines Drohvideos gegen Österreich und Deutschland gemacht, er und seine Frau Mona S. wurden verhaftet und verurteilt. S. erhielt 22 Monate Haft, M. wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung vier Jahre. Nach seiner Entlassung 2011 veröffentlichte er weitere Drohvideos, flüchtete dann nach Deutschland und schließlich Ägypten.
Zwischenzeitlich wurde M. in der Türkei festgenommen, jedoch wieder freigelassen. Seither wird er in Syrien vermutet, wo er als Mitglied des IS-Terrorregimes tätig sein soll.