27.000 Reptilien und 4.000 Vögel befreit, tonnenweise Elfenbein beschlagnahmt: Interpol ist weltweit gegen den illegalen Handel mit Wildtieren vorgegangen.
In einer groß angelegten Aktion haben Sicherheitskräfte in über 90 Ländern Zehntausende Tiere aus dem illegalen Wildtierhandel befreit. Bei Operation Thunderstorm, die von der internationalen Kriminalpolizei Interpol geleitet wurde, wurden 14 Raubkatzen – Tiger, Löwen, Leoparden und Jaguare – sowie 2.000 Reptilien, darunter 869 Alligatoren und rund 10.000 Schlangen, beschlagnahmt. Auch 4.000 Vögel und 48 Primaten wurden bei den weltweit durchgeführten Razzien geborgen.
Wie "Euronews" berichtet, wurden im Mai insgesamt 1.947 Razzien durchgeführt, 1.400 verdächtige Personen wurden danach identifiziert.
Bei den Durchsuchungen wurden nicht nur lebende Tiere entdeckt, sondern auch die Kadaver von sieben Bären, zwei davon Eisbären. Zudem wurden 25 Tonnen Bären-, Elefanten-, Wal- und Zebrafleisch sowie 1,3 Tonnen Elfenbein sichergestellt.
An der weltweiten Aktion beteiligten sich Mitarbeiter der Polizei, Grenz- und Zollbehörden, sowie Beamte von Wild- und Forstämter aus 93 Staaten.
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(kle)