Einem Einzelhändler in Darmstadt nützt auch sein beworbener Rabatt nichts mehr, um seine Ware zu verkaufen. Denn seine Geschäfte müssen derzeit geschlossen bleiben. Die Lager sind voll, verkauft werden darf die Ware derzeit wegen des weiterhin geltenden Lockdowns aber nicht.
Ein besonders verzweifelter Ladeninhaber wollte seine Läden deshalb wieder aufmachen. Das hatte ungeahnte Folgen. Udo Siebzehnrübl ist Sportartikelhändler in Bayern. Am kommenden Montag wollte er trotz des Lockdowns öffnen. Mit der Aktion wollte er auf die Notlage vieler Händler hinweisen. Nun machte der Betreiber von fünf Intersport-Filialen allerdings einen Rückzieher. Der Grund: Die rechte Szene habe die Aktion für ihre Zwecke ausgenutzt, sagte Siebzehnrübl dem "Bayerischen Rundfunk". "In dieses Fahrwasser soll Intersport nicht gezogen werden, da ist eine Grenze für mich erreicht." Siebzehnrübl trat daraufhin von seiner Ankündigung wieder zurück.