Investor-Entscheidung bei der Austria gefallen

Die Generali Arena in Wien.
Die Generali Arena in Wien.Gepa
Die Wiener Austria stellt die Weichen für die Zukunft! Die Violetten geben bekannt, mit welchem Investor sie verhandeln wollen.

Die Gespräche des Verwaltungsrats der Violetten dauerten bis tief in die Nacht, dann aber fiel eine Entscheidung: Die Austria will mit einer heimischen Investoren-Gruppe Verhandlungen über einen Einstieg starten. Genauer gesagt handelt es sich um die "Viola Investment Gmbh", wie die Favoritner in einer Aussendung bekanntgaben.

Heimische Lösung

"Mit der mehrheitlich österreichischen Investorengruppe von 'Viola Investment GmbH' werden nun die Detailverhandlungen gestartet, um möglichst bald die erforderlichen Verträge zu unterzeichnen", heißt es. AG-Vorstand Gerhanrd Krisch meint: "Es war immer unser Ziel, die für die Austria sportlich und wirtschaftlich beste Lösung zu finden und bis spätestens Ende November zu einem Ergebnis zu kommen. Jetzt gilt es letzte Detailverhandlungen abzuschließen und den Vertrag zeitnah zu unterfertigen."

Viel Zeit hat die Austria ohnehin nicht, denn die Bundesliga verlangt Ganatien und Unterlagen für den finanziellen Fortbestand des Klubs. Rund sieben Millionen Euro, die von der Insignia versprochen wurden, fehlen in der Klubkassa. Deshalb wurde zuletzt in der Vorstandssitzung auch ernsthaft über eine mögliche Insolvenz diskutiert.

Millionen für die Favoritner

Nun setzte sich aber die Investoren-Gruppe rund um Ex-LASK-Manager Jürgen Werner gegen eine ausländische Lösung mit der "Bravo Group" des spanischen Unternehmers Ivan Bravo durch. Auch Ex-Real-Mallorca-Besitzer Utz Claassen hat das Nachsehen. Bei der heimischen Lösung sollen neben den rot-weiß-roten Investoren auch Präsident Frank Hensel sowie die "Vize" Raimund Harreither und Karl Pisec Geld aus der eigenen Tasche beisteuern. 

Damit und mit zusätzlichen Sponsoren sollen elf Millionen Euro zu Verfügung stehen, womit auch die Lizenz gesichert wäre. Darüber entscheidet aber natürlich die Bundesliga, die in den nächsten Tagen die erforderlichen Dokumente von der Austria erhalten soll.

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