Mit iOS 26 hat Apple ein großes Update veröffentlicht, das viele Systemneuerungen bringt - darunter das aufwendige "Liquid Glass"-Design. Besonders ältere Modelle wie das iPhone 11 oder iPhone SE können damit kämpfen.
Direkt nach der Installation ist das Gerät immer langsamer als gewohnt. Spotlight muss neu indizieren, Fotos werden erfasst und iCloud synchronisiert im Hintergrund. Das dauert einige Tage, dann normalisiert sich die Lage.
Laut macwelt.de ist auch die erste Version eines neuen iOS oft träger als spätere Updates. Die aktuelle Version 26.3.1 sei deutlich performanter als die Erstversion 26.0.
Tipp 1 und 2: Aktiviere unter Einstellungen > Bedienungshilfen > Bewegung die Funktion "Bewegung reduzieren". Schalte außerdem unter Anzeige und Textgröße die "Transparenz reduzieren" ein. Das System sieht dann weniger elegant aus, reagiert aber schneller.
Tipp 3: Deaktiviere die Hintergrundaktualisierung unter Einstellungen > Allgemein. Apps können dann nicht mehr im Hintergrund Daten laden, was das System deutlich entlastet.
Tipp 4: Das iPhone SE von 2020 hat nur 3 GB RAM - das ist für iOS 26 zu wenig. Das Nachfolgemodell von 2022 und das iPhone 11 bieten mit 4 GB RAM spürbar bessere Performance.
Tipp 5: Prüfe unter Einstellungen > Batterie > Batterie und Ladezustand, ob dein Akku noch "Hochleistungsfähigkeit" unterstützt. Ist die Kapazität unter 80 Prozent, kann ein Tausch sinnvoll sein.
Tipp 6: Unter Allgemein > iPhone-Speicher sollten mindestens zehn Prozent frei sein. Sonst starten Apps langsamer und Synchronisierungen stocken.
Tipp 7: Wer ein iPhone 15 Pro oder neuer hat, kann Apple Intelligence unter Einstellungen deaktivieren - die KI-Funktion frisst ordentlich Ressourcen.
iOS 26 ist für ältere iPhones nicht ideal, mit ein paar Einstellungsänderungen lässt sich aber auch ein iPhone 11 oder 12 noch gut damit nutzen.