Wien

iPad in Auto vergessen: Taxler-Suche als "Kunst-Stück"

Als Detektiv musste sich nun Kunstmanager Gerald Matt betätigen. Doch weder Lenker noch Betreiber waren für den "Heute"-Kolumnisten auffindbar.
Claus Kramsl
21.12.2021, 17:53

Private Fotos, Kontakte, Korrespondenz: Der Verlust seines iPads, das er jetzt auf der Taxifahrt vom Hauptbahnhof nach Hause im Auto liegen ließ, trifft "Heute"-Kolumnist Gerald Matt mehr als nur finanziell. Nachdem auf der Taxi-Rechnung kein Kontakt angegeben war, versuchte er über Konzessionsnummer und Autokennzeichen den Fahrer zu finden. "Anrufe bei Wirtschaftskammer, Innung und Taxizentrale blieben erfolglos. Letztere teilte mir nur mit, dass es sich nicht um ein Funktaxi handelt. Man habe daher keine Nummer."

An Firmenadresse war kein Taxler bekannt

Also machte sich Matt gestern zur Firmenadresse der Taxifirma in Simmering auf. "Dort kannte man keinen Taxler, schickte mich weg", so der "Heute"-Kolumnist. „Mit wem bin ich denn da bitte mitgefahren? Sind die überhaupt versichert und zahlen Steuern?“ Er empfiehlt nun "in Zukunft nur mehr ein beim Funkdienst registriertes Taxi zu nehmen, das auch telefonisch erreichbar ist."

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Innungs-Obmann will nun helfen

Auf "Heute"-Anfrage verspricht Innungs-Chef Resul Ekrem Gönültas Hilfe. Und: Taxler seien oft EPUs, die Geschäfts- mit der Privatadresse ident. Nachbarn wüssten daher oft nicht, wer als Unternehmer tätig ist. Jeder Taxler mit Konzessionsnummer sei versichert und zahle Steuern.

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