Wer sein iPhone 18 Pro Max per Post verschicken will, muss künftig auf die Batterie achten. Der Grund: Der Akku des neuen Flaggschiffs überschreitet eine wichtige Gefahrgut-Schwelle von 20 Wattstunden. Damit das Gerät trotzdem einfach versendet werden kann, hat Apple eine neue Funktion eingeführt.
Die Einstellung nennt sich "Versandvorbereitung" und ist ab Werk aktiviert. Wird sie eingeschaltet, lädt das iPhone die nächsten 14 Tage nur auf maximal 80 Prozent der Akkukapazität. Dadurch bleibt der Energiegehalt unter der kritischen Grenze für den Versand.
Die neue Funktion ist in einem Apple-Support-Dokument beschrieben, wie Macwelt berichtet. Sobald man das Gerät zum ersten Mal aktiviert, schaltet sich die Sperre automatisch ab und das iPhone kann wieder voll aufgeladen werden. Für den normalen Gebrauch und Flugreisen ist das Gerät auch ohne aktivierte Funktion bedenkenlos nutzbar.
Apple warnt, dass das Gerät während des Entladens etwas wärmer werden kann. Je nach aktuellem Ladezustand dauert der Vorgang von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden. Hat sich der Akku ausreichend entladen, erscheint in den Einstellungen das Signal "Bereit für den Versand".
Das iPhone lässt sich während des Entladens ganz normal nutzen. Die Einstellung kann jederzeit manuell aktiviert oder deaktiviert werden. Das kleinere iPhone 18 Pro ist von der neuen Vorschrift übrigens nicht betroffen, da dessen Akku die kritische Schwelle nicht erreicht.