Apple-Preisschock

iPhone 18 Pro wird teurer - und KI ist schuld

Der KI-Boom treibt die Speicherchip-Preise hoch. Das iPhone 18 Pro könnte dadurch bis zu 300 Euro teurer werden als sein Vorgänger.
Technik Heute
01.08.2026, 12:07
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Das iPhone 18 Pro, das Apple voraussichtlich im September vorstellen wird, könnte deutlich tiefer in den Geldbeutel greifen als die Vorgängermodelle. Grund dafür ist der anhaltende KI-Boom, der die Preise für Speicherchips in ungeahnte Höhen treibt.

Während Apple bei Mac, iPad und Zubehör bereits die Preise erhöht hat, blieben die iPhones bisher verschont. Das dürfte sich mit der neuen Generation ändern. Analysten schätzen, dass allein die Komponentenkosten für das iPhone 18 Pro Max um bis zu 300 US-Dollar steigen könnten.

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Nach Angaben von Macwelt sind vor allem DRAM- und NAND-Speicher die großen Preistreiber. Die hohe Nachfrage von KI-Rechenzentren hat die Preise für diese Bauteile massiv ansteigen lassen. Dazu kommt der neue A20-Pro-Chip, der erstmals im 2-nm-Verfahren gefertigt wird.

KI-Blase könnte platzen

Apple-Chef Tim Cook warnte bereits vor den steigenden Preisen. Die Inflation bei Speichermodulen sucht ihresgleichen, so der Konzernchef. Hersteller wie Micron investieren zwar Milliarden in neue Werke, doch das wird Jahre dauern.

Experten gehen davon aus, dass Apple die Preise um durchschnittlich 200 Dollar pro Gerät anhebt. Damit würde der Einstiegspreis für das iPhone 18 Pro von derzeit 1.299 Euro auf rund 1.499 Euro klettern. Manche Schätzungen sprechen sogar von 1.599 Euro.

Der KI-Kritiker Ed Zitron sieht die Situation kritisch. Die wahren Kosten der KI-Unternehmen würden verschleiert, während Investoren auf Profite hoffen, die möglicherweise nie kommen werden. Sollte die KI-Blase platzen, könnten die Speicherpreise wieder sinken - allerdings erst nach 2027.

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