Apple-Produkte galten noch nie als günstig, doch für Fans mit dünnem Geldbeutel wird es bald noch härter. Die Preise für Speicherbausteine bei Apples Zulieferern sind um 30 bis 40 Prozent gestiegen.
Das hat direkte Folgen für iPhone-Käufer: Bereits jetzt wurden die Preise über die gesamte Produktpalette hinweg um 150 bis 600 Euro angehoben. Und 2027 dürfte es noch schlimmer werden.
Nach Angaben von Macwelt liegt der Grund dafür im Aufstieg der Künstlichen Intelligenz. Rechenzentren kaufen die verfügbaren Speicherchips auf, wodurch die Großhandelspreise in die Höhe getrieben werden.
Wer jetzt über einen Wechsel zu Android nachdenkt, wird enttäuscht: Laut dem Fachportal "Semiconductor Insider" liegt Apples Vereinbarung bei "der Preisuntergrenze für alle anderen". Der iPhone-Hersteller verfügt über immense Verhandlungsmacht und erhält fast immer die besten Konditionen.
Was auch immer Apple bezahlt - Android-Hersteller müssen denselben oder sogar einen höheren Preis zahlen. Die Speicherkrise trifft also die gesamte Branche.
Im März oder April 2027 sollen preiswertere Modelle auf den Markt kommen: das iPhone 18 und das iPhone 18e. Doch selbst das vermeintlich günstige iPhone 18e könnte bei 899 Euro starten - von wirklich leistbar kann also keine Rede sein.