Boykottiert der Iran die Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko? Verweigert US-Präsident Donald Trump dem Land die Einreise zur WM? Wie verhält sich die FIFA? Diese Fragen tauchten auf, nachdem die USA und Israel den Iran militärisch attackiert hatten.
Jetzt meldet sich dazu JT Batson, der oberste Geschäftsführer des US-Fußballverbandes, zu Wort.
"FIFA-Präsident Gianni Infantino teilte am Wochenende die Absicht einer sicheren Weltmeisterschaft, an der alle Teams teilnehmen. Und das unterstützen wir sehr. Wir freuen uns auf jedes Land bei der WM", sagt JT Batson.
Der Präsident des iranischen Fußballverbandes, Mehdi Taj, hat eine andere Meinung. "Mit dem, was mit dem Angriff der Vereinigten Staaten passiert ist, ist es unwahrscheinlich, dass wir uns auf die WM freuen können", meint er.
Infantino, der Trump letzten Dezember mit dem FIFA-Friedenspreis ausgezeichnet hat, schlägt versöhnliche Töne an. "Ich hoffe, es gibt Frieden. Ich hoffe, wir können dazu beitragen, die Welt ein kleines Stück zu vereinen."
Der Iran ist bei der WM in eine Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten gelost. Die Spiele steigen in Los Angeles und Seattle.
Gemäß des von der Trump-Administration verfügten Einreiseverbots sollen nach dem jetzigen Stand im Sommer bei der WM keine Fans aus dem Iran in die USA reisen. Für die Mannschaft und Team-Offizielle ist eine Ausnahmegenehmigung vorgesehen.