"Irgendetwas schiefgegangen!" Rätsel bei Red Bull

Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde von einem technischen Defekt ausgebremst.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde von einem technischen Defekt ausgebremst.Imago Images
Das war kein weltmeisterlicher Start ins Formel-1-Wochenende von Miami. Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde von Problemen ausgebremst. 

Schon im ersten Freien Training auf der brandneuen Strecke rund um das Stadion des NFL-Teams Miami Dolphins wurde Verstappen früh zurück an die Box gerufen. Der RB18 des Niederländers überhitzte. Nachdem die Kühlung aufgemacht wurde, konnte der amtierende Weltmeister noch 14 Runden drehen, wurde immerhin Dritter. 

In der zweiten Trainingssitzung am Freitagnachmittag schaffte es Verstappen nur zu einer einzigen Runde, blieb aber ohne Zeit. Die Lenkung des Boliden streikte. Der 24-Jährige hatte größte Mühe, sein Auto zurück an die Box zu manövrieren.

Vor der Session wurde an einem Kühler und am Getriebe herumgeschraubt. Wohl der Auslöser des Lenkungsdefekts im zweiten Training. Am Heck des Boliden rauchte es deutlich sichtbar, kurz war auch Feuer zu sehen gewesen. 

"Irgendetwas schiefgegangen"

"Beim Getriebewechsel muss irgendetwas schiefgegangen sein", erklärte Red-Bull-Berater Helmut Marko schließlich bei "Servus TV". "Wir hatten von der Hydraulik her nicht mehr den nötigen Druck. Irgendwas war eingeklemmt. Max konnte nicht mehr lenken", schilderte der 78-Jährige weiter. Woran es hakte, wissen die "Bullen" nicht. Positiv sei aber, dass genug Zeit bis zum Qualifying (Samstag, 22 Uhr) bleibt, um den Schaden zu beheben. 

"Perez hatte Gott sei Dank eine halbwegs normale Session. Seine Erkenntnisse werden wir auf Max' Auto übertragen. Es ist natürlich ärgerlich, aber wir müssen schauen, dass am Samstag alles passt", meinte Marko weiter. Der Mexikaner war im zweiten Red Bull immerhin auf den dritten Platz gefahren.

Das Qualifying dürfte jedenfalls spannend werden. Mercedes präsentierte sich stark verbessert. George Russell fuhr am Freitag sogar die Tagesbestzeit. Die drei Top-Teams Mercedes, Red Bull und Ferrari waren nur durch zwei Zehntel getrennt. Deshalb könnte das Timing im Qualifying eine entscheidende Rolle spielen: "Nur die Ideallinie hat Grip, wenn man davon abkommt, ist es wie Eis", so Marko.

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