Irgendwo in Europa

Bild: Kein Anbieter

Ein vielfach ausgezeichneter und ob seiner humanistischen Botschaft von Völkerfrieden und -verständigung von der Kritik gefeierter, ungarischer Spielfilm von Géza von Radványi.

Östliches Europa, in den ersten Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945. Die Städte sind zerstört, die Landschaften verwüstet. Zerlumpte und ausgelaugte, innerlich wie äußerlich graue Menschen bestimmen das Bild.

Nur den heimat- und elternlos gewordenen Kindern geht es noch schlimmer, denn sie sind all des Schutzes verlustig geworden, der ihnen einst ihre Versorgung und Erziehung gewährleistet hatte: die Eltern. Heimat besitzen sie oft nicht mehr, ebenso wenig anständige Kleidung.

An einem mangelt es ihnen aber am meisten: An Nahrung, aber auch an Fürsorge, menschliche Wärme und Liebe. Und so streifen diese Heranwachsenden wie verwilderte, hungrige Wölfe, plündernd und raubend und, wenn es sein muss, sogar mordend durch die Gegend, immer auf der Suche nach etwas, das ihnen das Überleben am nächsten Tag sichert. Dies ist der Ausgangspunkt von Irgendwo in Europa.

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