Die steigenden Rohstoffkosten bereiten dem Wiener Waffelhersteller Manner Probleme. Vor allem die Preise der Haselnüsse haben sich mehr als verdoppelt. Dazu kommt der Teil-Einsturz der Fabrik voriges Jahr. Das erste Halbjahr 2015 hat dem Traditionsbetrieb Verluste beschert.
Die steigenden Rohstoffkosten bereiten dem Probleme. Vor allem die Preise der Haselnüsse haben sich mehr als verdoppelt. Dazu kommt der Teil-Einsturz der Fabrik voriges Jahr. Das erste Halbjahr 2015 hat dem Traditionsbetrieb Verluste beschert.
Der Umsatz ist zwar von 83 auf 84,4 Millionen Euro gewachsen, besonders beim Export konnte Manner zulegen. Trotzdem ist der Periodenverlust bei 8,8 Mio. Euro gelegen - nach 1,7 Mio. Euro im Vorjahr. Der Haselnusspreis ist im Periodenvergleich um gut 100 Prozent angestiegen. Dazu kommen Mehrkosten im Zusammenhang mit dem Gebäudeeinsturz vorigen Oktober. Die Materialaufwendungen für Manner sind von 45,6 Mio. Euro auf 50,4 Mio. Euro gestiegen, der Personalaufwand von 18,7 auf 19,4 Mio. Euro. Das geht aus der Halbjahresbilanz hervor.
Den Süßwarenproduzenten zufolge ist auf den Rohstoffmärkten kaum Besserung in Sicht. Obendrein sind die Währungsentwicklungen nachteilig für die Einstandspreise, sowohl bei Rohstoffen als auch bei Verpackungsmaterial. Die zusätzlichen Aufwendungen wegen des Gebäudeeinsturzes werden die Bilanzen der kommenden beiden Jahre beeinflussen, rechnet man bei Manner.