Offenbar um Radfahrer zu verschrecken und auch zu verletzen, hat ein Unbekannter in Ernsthofen (Bezirk Amstetten) eine heimtückische Nagelfalle auf einer Radstrecke vergraben. Dabei handelte es sich um eine 40 Zentimeter lange Eisenschiene, die mit zehn langen Stahlnägeln gespickt und leicht unter der Erde versteckt war. Eine Wanderin trat auf einen der Nägel.
Die Falle war quer über einen Waldweg liegend vergraben worden, berichtet der "Kurier". Dabei wurde nur wenig Erde über die Falle gestreut, um sie zu verbergen. Sie war so gut wie unsichtbar - eine Wanderin trat auf die Falle und entdeckte sie erst dabei. Die Frau wurde zum Glück nur leicht verletzt.
Nun spekuliert die Gemeinde, dass ein Bürger für die Wahnsinnstat verantwortlich sein dürfte, da die Radstrecke seit längerer Zeit umstritten ist. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet, die nun wegen Verdachts der Gefährdung der körperlichen Sicherheit ermittelt.