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Irrer löste Bombenalarm an Madrider Bahnhof aus

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:12

Ein psychisch kranker Mann hat am Freitag damit gedroht, den Madrider Bahnhof Atocha in die Luft zu jagen. In seinem Rucksack hatte er jedoch nur eine Wasserflasche verstaut. Am selben Ort hatte ein islamistischer Terroranschlag am 11. März 2004 insgesamt 191 Todesopfer gefordert.

Augenzeugen berichteten, dass der Mann seinen Rucksack zunächst in einem Waggon abgestellt habe. Danach habe er andere Fahrgäste davor gewarnt, dass die Bombe jederzeit explodieren könnte. Mehrere Fahrgäste zogen daraufhin die Notbremse.

Fahrgäste liefen auf die Gleise

Der Zug blieb etwa 500 Meter vor dem Bahnsteig des größten Madrider Bahnhofs stehen. Mehrere Passagiere flüchteten über die Gleise. Wenig später wiesen Durchsagen auf die Situation hin.

Sprengstoffspezialisten untersuchten den Rucksack, fanden darin aber nur eine Wasserflasche. Auch am Bahnhofsareal wurde kein Sprengstoff entdeckt. Der Täter wurde festgenommen. Er ist marokkanischer Abstammung und befindet sich in psychiatrischer Behandlung.

Erinnerung an Madrider Bahnanschläge

Am 11. März 2004 waren drei Bomben am Verkehrsknotenpunkt explodiert. Dabei kamen 191 Menschen ums Leben, über 2.000 wurden verletzt.

 

Madrid: Desalojan la estación de Atocha de Madrid por una alarma de explosivos
— ALERTA140.COM (@Alerta140)



— Adrián Redondo (@mislinks)

Seite 2: Weitere Reaktionen auf Twitter


El hombre que ha amenazado con inmolarse en Atocha no consta como islamista radical
— Qué.es (@quediario)


Madrid's Atocha Station Evacuated After 'Suicide Bomber' Hoax
— ...david jones (@_dpaj)



— RT (@RT_com)



— RT (@RT_com)


Possible bomb alert at Madrid Atocha train station VIA
— Carlos Rayon (@carlosrayon)

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