Österreich

IS-Hetzer in Jugendhäfen: FP will eigene Abteilung

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:13

Nachdem ein radikaler IS-Hetzer (16) in die Jugend-Justizanstalt Gerasdorf eingeliefert wurde, obwohl ein Richter der Josefstadt ausdrücklich vor dem Tunesier gewarnt hatte, will Christian Lausch (FP) eine eigene Sicherheitsabteilung für Dschihadisten.

Zwei Warnmails von Angestellten der Justizanstalt Wien-Josefstadt waren offenbar umsonst. Der radikale 16-Jährige kam von Wien nach Korneuburg und von (Neunkirchen). Weiters wurde bekannt, dass der Nordafrikaner eine Strafverkürzung, das sogenannte "Drittel", bekommen wird.

Anstaltsleiterin Margitta Neuberger-Essenther bestätigt: "Die Halbstrafe wurde abgelehnt, für die Drittelstrafe schaut es gut aus, der Häftling dürfte noch vor Weihnachten entlassen werden."

Für Nationalrat Christian Lausch ist die vorzeitige Entlassung ein Zeichen des Versagens der Bundesregierung. Der FP-Sicherheitsexperte will den Fall jetzt ins Parlament bringen: "Wir fordern eine eigene Sicherheitsabteilung für Dschihadisten, um einer weiteren Radikalisierung einen Riegel vorzuschieben."

 

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