IS-Mitglieder aus Syrien nach Europa zurückgeholt

Eine Protestaktion für die Rückholung der Kinder von IS-Kämpfern vor dem Auswärtigen Amt in Berlin, 2019.
Eine Protestaktion für die Rückholung der Kinder von IS-Kämpfern vor dem Auswärtigen Amt in Berlin, 2019.Kietzmann, Björn / Action Press / picturedesk.com
Berichten zufolge wurden an diesem Wochenende 15 Deutsche mit mutmaßlicher IS-Vergangenheit aus Syrien zurückgeholt.

Deutsche Medien sprechen von einer "Geheimaktion", die bereits seit Monaten akribisch geplant wurde. Insgesamt 15 Deutsche sollen laut "SWR" und "Bild" aus Syrien zurückgeholt worden sein. Diese waren im Norden des Landes gefangen gehalten.

Bei den vom Rücktransport betroffenen Personen soll es sich um drei Frauen mit deren Kindern sowie einige weitere Waisenkinder handeln, die bisher in einem kurdischen Camp gelebt haben.

IS-Vergangenheit

Die Menschen, bei denen es sich um ehemalige Mitglieder des Islamischen Staats handeln soll, wurden in der Stadt Kamischli einer Delegation des Deutschen Auswärtigen Amtes übergeben. Die Behörde charterte dafür ein Flugzeug.

Bundespolizisten begleiteten die 15 Personen in der Maschine. Eine genaue Namensliste würde der kurdischen Selbstverwaltungsbehörde bereits seit längerem vorliegen, heißt es. Auf Anfrage der deutschen Nachrichtenagentur "dpa" wollte sich das Auswärtige Amt dazu nicht äußern.

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