IS-Sympathisant hortete Kinderporno-Bilder

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(Symbolbild)Bild: keine Quellenangabe
Ein mutmaßlicher Sympathisant der Terrormiliz IS hatte 13.000 kinderpornografische Bilder gesammelt. Am Donnerstag stand er vor Gericht.

Als das Bregenzer Landesamt für Verfassungsschutz im Sommer 2017 eine Hausdurchsuchung bei einem arbeitslosen Lkw-Fahrer durchführte, verdächtigte die Behörde ihn, ein Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat zu sein. Aber: Der Verfassungsschutz fand auf den Festplatten des Dornbirners 13.000 kinderpornografische Bilder. Das berichtet "Vol.at".

Bedingte Haft

Der 26-Jährige wurde am Donnerstag vom Landesgericht Feldkirch zu einer bedingten Haftstrafe von vier Monaten und einer unbedingten Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt – nicht rechtskräftig.

Obendrauf muss der Türke 200 Euro wegen einer Vorstrafe bezahlen. Im Jahr 2015 war er wegen Körperverletzung zu einer teilbedingten Geldstrafe von 400 Euro verurteilt worden.

Die Kinderporno-Bilder soll er zwischen 2007 und 2017 heruntergeladen haben, großteils Darstellungen von weiblichen Jugendlichen. Vor Gericht sagte der Angeklagte, er sei nicht pädophil und brauche auch keine Therapie.

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(red)

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