Isolationszone betreten: ORF-Redakteur entlassen

Ein Redakteur des ORF Vorarlberg wurde am 27. März entlassen, weil er offenbar gegen die internen Sicherheitsvorschriften verstoßen haben soll.
Ein Fall rund um einen ORF-Redakteur aus Vorarlberg landet nun beim Gericht. Der Mitarbeiter wurde am 27. März entlassen. Der Grund: Er habe aus Sicht des Arbeitgebers gegen die Corona-Sicherheitsvorschriften verstoßen.

Der Mann klagt nun. Er habe mit seinem Verhalten keinen Entlassungsgrund gesetzt, sagt er. Wie die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" berichtet, habe der langjährige Mitarbeiter der Kulturabteilung im Landesstudio Dornbirn unberechtigt die Corona-Isolationszone und den dortigen Senderaum betreten. Er zählte aber nicht zum isolierten Team.

Eine weitere Beschäftigung des Redakteurs sei nach dessen Fehlverhalten, mit dem er Arbeitskollegen gesundheitlich gefährdete, nicht mehr tragbar, meinte ORF Vorarlberg laut dem Bericht.

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Redakteur wollte Radiobeitrag aufnehmen



Der Journalist sagt, er habe den Senderaum nur deshalb betreten, weil er als dafür verantwortlicher Mitarbeiter dort die Radiosendung "Kulturmagazin" aufnehmen und produzieren musste.

Wann der Verhandlungstermin am Landesgericht Feldkirch stattfindet, ist noch unklar. Die ORF-Landesdirektion Vorarlberg wollte sich dazu am Freitag nicht äußern.

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