Wie Al Jazeera am Sonntag berichtet, hat ein israelischer Panzer am Grenzübergang Kerem Shalom eine Artilleriegranate auf eine Stellung der ägyptischen Armee abgefeuert. Derweil schreibt die Israelische Armee auf X (Twitter), dass der Vorfall versehentlich geschehen sei und dass sie die Angelegenheit untersuche.
Zwei ägyptische Gewährsleute sagten der Nachrichtenagentur AP, das Geschoss sei nahe der ägyptischen Seite der Grenze eingeschlagen. Neun ägyptische Grenzschützer seien verletzt worden.
Seit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel sind im Gazastreifen 29 Mitarbeiter des UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge getötet worden. Die meisten von ihnen seien Lehrer gewesen, teilte das UNRWA am Sonntag auf X mit. "Wir sind schockiert und trauern."
Das UNRWA betonte, ihm werde in drei Tagen der Treibstoff ausgehen. "Ohne Treibstoff gibt es kein Wasser, keine funktionierenden Krankenhäuser und keine Bäckereien." Dies werde "die Kinder, Frauen und Menschen im Gazastreifen weiterhin strangulieren"
Die im Gazastreifen herrschende Hamas hatte am 7. Oktober einen Großangriff auf Israel gestartet und dabei mindestens 1.400 Menschen getötet sowie rund 200 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Als Reaktion auf den Angriff riegelte Israel den Gazastreifen ab und startete dort massive Luftangriffe.
Die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen liegt nach Angaben der radikalislamischen Palästinensermiliz bei 4.651. Darunter seien 1.873 Kinder, teilte das von der Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium in dem Palästinensergebiet am Sonntag mit.