Israelfeindliche Al-Quds-Demo zog durch Wien

Der Al-Quds-Tag wird alljährlich vom Regime im Iran gegen Israel ausgerufen. Experten stufen die Veranstaltungen als antisemitisch ein. In Wien gab es eine Gegendemo.

Am Al-Quds-Tag - benannt nach dem arabischen Namen von Jerusalem - ruft das fundamentalistische Mullah-Regime im Iran alljährlich zu Kundgebungen gegen Israel aus. Im Iran ist der Tag ein gesetzlicher Feiertag, an dem Massenkundgebungen inszeniert werden. Dabei werden auch immer wieder Vernichtungsdrohungen gegen Israel ausgesprochen.

Auch in Wien und mehreren anderen deutschsprachigen Städten wurden Al-Quds-Märsche abgehalten. Einige hundert Personen zogen durch die Stadt und riefen israelfeindliche Slogans wie "Zionismus ist Faschismus".

Sitzblockade von Gegendemonstranten

Ihnen stellten sich zahlreiche Gegendemonstranten entgegen. Autonome Gruppen blockierten die Marschroute mit einer Sitzblockade.

Die Polizei trennte die beiden Gruppen. Es kam zu emotionalen Schreiduellen, die Beamten konnte gewaltsame Übergriffe allerdings verhindern. (hos)

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