Sieben Stunden dauerte der Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation - dann der Schreckmoment: Die französische Astronautin Sophie Adenot konnte plötzlich ihren linken Arm nicht mehr bewegen.
Bei dem Außeneinsatz suchten Adenot und ihre US-amerikanische Kollegin Jessica Meir nach Mikroorganismen am Äußeren der ISS. Dafür nahmen die beiden Wissenschaftlerinnen Abstriche von der Stationsaußenseite.
Die Ursache für das Problem war schnell gefunden, wie es beim Spiegel heißt: Ein Kabel der Handschuhheizung hatte sich offenbar verfangen und schränkte dadurch die Beweglichkeit ein. Das Problem konnte noch vor der Rückkehr in die Luftschleuse behoben werden.
Neben der Suche nach Mikroorganismen hatten die beiden Astronautinnen noch weitere Aufgaben zu erledigen. So installierten sie einen neuen Reflektor, der Raumschiffen bei der Navigation beim Anflug und beim Andocken helfen soll.
Außerdem tauschten Meir und Adenot eine hochauflösende Kamera aus. Die NASA gab nach dem Zwischenfall mit der Handschuhheizung Entwarnung - der Außeneinsatz konnte erfolgreich abgeschlossen werden.