So habt ihr Manchester City, AC Milan und Co. garantiert noch nie gesehen! Die Top-Klubs wurden von Ausrüster Puma mit eigenwilligen Alternativ-Trikots ausgestattet.
Dabei sticht ins Auge: Das Klub-Logo sucht man auf der linken Brust vergebens. Stattdessen wurde es auf der Rückseite unter dem Kragen platziert. Dafür steht der Vereinsname, eingerahmt von zwei horizontalen Linien, quer über die Brust geschrieben. Darunter der obligatorische Leiberlsponsor.
Wer genau hinsieht, findet auf einigen der Dressen das Wappen des Klubs als Hologramm über die gesamte Fläche des Oberteils verteilt.
Pumas Design-Boss Carl Tuffley erklärt: "Unser Ziel war es, das traditionelle Fußballtrikotdesign in Frage zu stellen. Wir wollten die Trikots aus einer neuen Perspektive heraus betrachten und die Grenzen so weit wie möglich verschieben. Es ist einfach, auf Nummer sicher zu gehen, aber wir wollen die Wahrnehmung eines regulären Fußballtrikots verändern."
Das Ziel ist gelungen. Mit den neuen Leiberln werden die Puma-Klubs definitiv auffallen. Ob auch tatsächlich jede Werbung gute Werbung ist? Das sei dahingestellt. Im Netz laufen Anhänger der betroffenen Vereine Sturm, sprechen von der "hässlichsten Trikot-Revolution".
Wo werden die neuen Stücke zu sehen sein? In der kommenden Saison sollen sie folgende Klub in ihren nationalen Cup-Bewerben tragen: AC Mailand, Manchester City, Valencia, Borussia Mönchengladbach, Olympique de Marseille, Stade Rennais F.C., Shakhtar Donezk, Fenerbahce, Krasnodar und PSV Eindhoven.
Rapid erhielt übrigens kein solches Alternativ-Trikot von seinem Ausrüster Puma.